„Wir bewegen Was!“

Auf diesen Seiten werdet ihr über Neuigkeiten und Informationen unseres

„Wir bewegen Was!“ Projekt informiert!

Die ersten Fortschritte sind hier zu sehen .

Erste Schritte

Nach unserem diesjährigem Sommerlager wurde in den Sommerferien die ersten grundlegenden Schritte für unseren Holzbackofen gemacht.

Der Platz wurde sorgfälltig ausgesucht und zur besseren Kenntlichkeit mit Farbe markiert. Anschließend wurde mit reiner Muskelkraft die Baugrube ausgehoben.                                    Um sicheren Stand zu gewährleisten wurden 4 Stützpfosten bis in frostfreien Boden gegraben und anschließend eine 15cm dicke Betonplatte mit Bewehrungsstahl gegossen.

Nachdem die Bodenplatte gegossen und getrocknet war konnte es also mit dem Aufbau weiter gehen. In der letzten Woche der Sommerferien gab es eine „Bauwoche“ um das Projekt weiter voranzutreiben. Mit herangeschafften Kalksandsteinen und Mörtel wurden die Grundmauern errichtet, dabei leisteten die Kinder und Jugendlichen tatkräftige Unterstützung. Die ersten Steine bildeten die Eckpunkte, welche exakt ausgerichtet wurden und an denen sich die Richtschnur orientierte, und die Richtung für die restlichen Steine vorgab. Wichtig dabei ist, dass die oberen Steine immer auf gleicher Höhe liegen und die Mauer senkrecht nach oben gemauert wird. Um dies zu überprüfen wurde regelmäßig Lot und Wasserwage eingesetzt.

Die Frontmauer erhielt einen später sichtbarer Rundbogen aus Ziegelsteinen, der nur mit Hilfe einer Holzschablone gemauert werden konnte. In den nächsten Tagen wurde die komplette Grundmauer fertig gestellt. Sodas mit dem nächsten Schritten weiter gemacht werden konnte.

Der nächste Schritt war die Verschalung der Betondecke. Diese dient als Auflagefläche für den eigentlichen Backraum. Dazu wurde die mittlere Ebene mit einer Bretterverschalung versehen die später nur durch den Rundbogen entfernt werden konnte. Entlang der Außenmauer fixierten wir größere Schalungsbretter auf ein waagerechtes Niveau und befestigten diese mit großen Schraubzwingen.

Damit die Betondecke spätere Zugkräfte aufnehmen kann mussten Armierungseisen vor dem gießen in die Verschalung eingelegt werden.

Im Anschluss wurde die Decke mit frisch angerührtem Beton ausgegossen und anschließend wieder glatt abgezogen.

 

Der Ofen nimmt Gestalt an!

Im nächsten Abschnitt wurde die Gewölbemauer mit Schamottsteinen erstellt. Dafür wurde als erstes eine Schablone aus Holz gefertigt welche durch Keile positioniert wurde und somit ein stabile Auflage für die Schamottesteine war. Diese zu installieren erforderte großes Handwerkliches Geschick und wurde daher von den Gruppenleitern erledigt. Nur bei hundertprozentiger Genauigkeit der installierten Schamottesteine ist die spätere uneingeschränkte Nutzung des Ofens gewährleistet. Zu guter Letzt wird noch die Ofentür eingebaut und der Brennraum ist fertig.

 

Vor Wind und Wetter geschützt

An einem schönen Samstagmorgen holten wir dann auch endlich die Dachkonstruktion aus dem Sägewerk. Als erstes wurde eine Schicht Bläueschutz gegen Pilzbefall aufgetragen. Als weiteren Schutz für das Holz haben wir die Balken mit einer farbigen Lasur angemalt diese dient zum Schutz vor UV-Strahlen und all den anderen Witterungseinflüssen.

Nach reichlich Trocknungszeit der Holzlasur ging es ans Aufbauen der Dachkonstruktion. Dazu trafen sich viele Helfer um bei diesem großen Baufortschritt mitzuhelfen. Da die Holzbalken mit der Abbundanlage schon vorgeformt waren ging der Aufbau zügig vorran. Es musste nur ein wenig nachgearbeitet werden, aber im Großen und Ganzen klappte der Dachaufbau mit so vielen fleißigen Helfern wie am Schnürchen. (siehe Bilder)

Es kündigte sich schon der erste Schnee an, doch um das Dach wetterfest zu machen musste es  an diesem kalten Samstag mit Ziegelsteinen gedeckt werden. Als erstes wurde ein paar Tage zuvor die Dachunterkonstruktion mit der Handkreissäge auf die richtige Länge gebracht. Somit konnten wir gleich damit beginnen die Dachlatten im richtigen Abstand anzunageln, dies ist sehr wichtig da sonst später nichts passt. Da wir es gleich richtig machen wollten, brachten wir auch eine Dachrinne an, wobei sich das noch als nervenaufreibende Angelegenheit herausstellte. Als sie endlich angebracht waren und das Wasser ablief, begannen wir mit dem Decken des Daches. Es ging zügig voran aber dennoch wurde es schneller dunkel als uns lieb war. Aber für was gibt es den Baustrahler! Somit konnten wir das Dach fertigstellen und zufrieden den Feierabend genießen. Ein weiterer großer Schritt ist getan.

 

Brennraum fertig!

Damit wir endlich Feuer im Backraum machen können, musste die Ofentür eingebaut werden. Wir mauerten die Führungen und setzten die Tür ein, doch leider brauch sie beim öffnen wider heraus.  Wir änderten die gemauerten Aufhänungen und verstärkten sie mit einer Eisenarmierung. Jetzt hält sie Bomben fest.
Als nächstes montierten wir noch die Drosselklappe, sie regelt die Luftmenge beim Anheitzen und im geschlossenen Zustand verhindert sie das Ausströmen der warmen Luft aus dem Backraum. Zu guter letzt brachten wir noch den Schornstein an.

Das erste mal Feuer im Ofen!

Am Anfang mussten ganz langsam angefangen werden anzuheitzen, da der Kleber durch die Hitze erste seine entgültige Festigkeit erhällt und wir ja keine Risse wollten.

 

Äusseres Gewölbe

Nach Abschluss der Anheitzphase begannen wir mit dem äusseren Gewölbe.
Dieses mauerten wir mit normalen Backsteinen.
Die Besonderheit unserer Isolation besteht darin, dass wir zwischen dem aus Schamott gemauerten Backraum und dem äusseren Gewölbe Quarzsand schütten. Dieser nimmt die überschüssige Wärmeenergie auf und gibt sie bei fallender Temperatur wieder ab.

 

Fortsetzung folgt……