Neue Stufe, neue Herausforderung

„Wenn du deinen Weg durchs Leben machst, wirst du Freude daran haben, neue Herausforderungen anzunehmen“ (Lord Robert Baden-Powell, Gründer der Pfadfinderbewegung). Gemäß diesem Motto stellten sich einige Kinder und Jugendliche der Holzgerlinger Pfadfinder der Herausforderung eines Wechsels in eine neue Altersstufe. Am 2. Oktober 2013 trafen sie sich abends auf der Wiese am Pfadfinderhaus, um von ihren Leitern feierlich verabschiedet zu werden.

Vier Kinder verließen die Wölflingsstufe, um nun zu den Jungpfadfindern, kurz Jupfis, zu gehören. Sie erinnerten sich gern an einige Highlights zurück, wie z.B. das Laufen durch gekochte Spaghetti beim Sinnesparcours an einem Wölflingswochenende, das Sommerlager unter dem Motto „Märchen“ oder das Leuchtturmspiel. Zur Erinnerung bekamen sie von Lukas einen Karabinerhaken in der Stufenfarbe Orange. Er versicherte, wenn sie es sich anders überlegten, nähme er sie auch gern wieder zurück.

Von der Jupfistufe wechselten fünf zu den Pfadfindern, darunter auch ein Liegestützenkönig, wie erzählt wurde. Als David sie nach ihren schönsten Erlebnissen fragte, war das nicht so leicht zu beantworten, denn es sei immer „richtig cool“ und sie hätten viel Spaß gehabt. Einer erinnerte sich gern an das Steinzeitlager zurück. Damit sie für weitere Lager gerüstet sind, bekamen sie eine Edelstahltasse mit Deckel.

Die Rover begrüßten zwei Pfadfinder in ihrer Stufe, denen besonders das eigenhändige Bauen einer Bank und einige Lager in Erinnung geblieben sind. Patrick überreichte den Mädels einen Schlauchschal mit dem selbst gedruckten Logo „Gut Pfad“. Auch die Leiter bekommen Verstärkung: Ab sofort ist Flo „Schnupperleiter“ und wird bald alle Stufen aus der Leitersicht kennen lernen. Als neuer Leiter in der Pfadfinderstufe wurde Peter begrüßt.

Bevor sich alle in den neuen Gruppen trafen, gab es über dem Feuer gemachtes Popcorn. Es war gar nicht so einfach, die Pfanne ständig über dem Feuer in Bewegung zu halten, damit alle Körner aufpoppten, aber nicht anbrannten. Hugo, mittlerweile quasi Stammeshund, bot sofort seine Hilfe bei der Beseitigung der zu schwarz geratenen Maiskörner an. So trug jeder zum Gelingen des Abends bei, der bei Lagerfeuer-Singsang gemütlich ausklang.

Autor: Bianca Clausnitzer

Dieser Beitrag wurde unter Stamm veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar